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Preisminderung bei Reisemängeln

Nicht immer ist der Urlaub ein voller Erfolg so wie man ihn sich erhoffte hat. Am Urlaubsort können sein ungepflegter Pool, minderwertiges Essen oder gar schmutzige Zimmer die Freude an den Ferien schnell trüben. Die sogenannte Frankfurter Tabelle dient Ihnen dabei als Orientierungshilfe und gibt Auskunft darüber, wie viel Sie sich auf Grund von aufgetretenen Mängeln vom ursprünglichen Reisepreis zurückerstatten lassen können (siehe Bild unten).

Leistungsbestimmungsrecht des Veranstalters

Der Reisevertrag muss grundsätzlich alle notwendigen Leistungspflichten der Parteien festlegen. Er muss insbesondere neben dem Reisepreis die vom Veranstalter geschuldeten Reiseleistungen bestimmen. Fehlt es an der Einigung über einen wesentlichen Umstand, weiß der Kunde noch nicht, ob er auf Mallorca das Hotel Windsurf oder das Hotel Las Vegas buchen soll, kommt ein Reisevertrag wegen Einigungsmangel noch nicht zustande.

Was zählt zum Reisevertragsinhalt?

Es werden all diejenigen Erklärungen Vertragsinhalt, über die sich die Parteien bei Vertragsschluss einig sind. Diese Einigung erschöpft sich nun in aller Regel nicht in der Festlegung von Reiseziel und Reisepreis. Sie kann vielmehr verschiedenste Zusagen, Leistungsbeschreibungen und Vertragsbedingungen enthalten, die wiederum auf unterschiedlichste Weise zum Erklärungs- und damit zum Vertragsinhalt erhoben werden können.

Kein Urlaubsgeld für Kranke

Schweinegrippe, Heuschnupfen, Sonnenstich, es gibt zahlreiche Möglichkeiten auch in den Sommermonaten zu erkranken. Wer sich gegen diese oder andere Angriffe auf seine körperliche Unversehrtheit bis zum Beginn seiner Ferien erfolgreich wehren kann, hat auch Anspruch auf sein tarifliches Urlaubsgeld.

Wann, wie und mit wem kommt ein Reisevertrag zustande?

Der Reisevertrag bedarf keiner besonderen Form, insbesondere auch keiner Schriftform. Er kann daher auch telefonisch oder mündlich geschlossen werden. Allerdings hat der Veranstalter dem Reisenden bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss eine Reisebestätigung auszuhändigen, bei deren Fehlen jedoch die Wirksamkeit eines vorherigen Vertragsschlusses unangetastet bleibt.

Nachträgliche Inhaltsänderungen

Es gilt auch im Reiserecht der Grundsatz "pacta sunt servanda": ein geschlossener Vertrag ist bindend. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel. Inhaltliche Veränderungen des Reisevertrages nach seinem Abschluss sind immer dann unproblematisch, wenn Reisender und Veranstalter Einigkeit über die Änderung erzielen, also in Teilen einen neuen Vertrag schließen. Probleme werfen nur die Fälle auf, in denen der Veranstalter einseitig eine Änderung des geschlossenen Vertrages durchsetzen will.

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